Aus der Praxis·Zuletzt aktualisiert ·16 Minuten Lesezeit
Powerdialer, Predictive Dialer, Preview Dialer – was ist der Unterschied?
Powerdialer, Predictive und Preview Dialer unterscheiden sich in einer einzigen Frage – wer entscheidet, wann die nächste Nummer gewählt wird.
Inhalt dieser Seite
- Was ein Powerdialer wirklich einspart
- Die drei Bauarten im Vergleich
- Welche Bauart passt zur B2B-Kaltakquise?
- Wo die Zeit am Telefon wirklich hingeht
- Preview Dialer – du wählst selbst
- Predictive Dialer – die Maschine wählt voraus
- Power Dialer – eine Nummer, ein Gespräch, sofort die nächste
- Progressive Dialer – derselbe Gedanke, ohne Klick
- Parallel Dialer – die vierte Bauart, und warum Rufon keine ist
- Wie ein Powerdialer arbeitet – der Ablauf in fünf Schritten
- Voicemail Drop, Local Presence, CRM-Anbindung – was die Begriffe bedeuten
- Für wen lohnt sich ein Powerdialer – und für wen nicht?
- Sieben Fragen, die wir jedem Anbieter stellen würden
- Häufige Fragen zum Powerdialer
- Rufon ausprobieren
Was ein Powerdialer wirklich einspart
Fast jede Anbieterseite nennt einen Faktor: „dreimal so viele Anrufe“, „doppelte Schlagzahl“. Fußnote, Messmethode, Vergleichsgrundlage: meistens keine. Ein ehrlicher Faktor bräuchte einen Nenner – dieselben Leute mit derselben Liste, einmal von Hand und einmal mit Dialer. Den hat kaum jemand gemessen.
Was ein Powerdialer sicher wegnimmt, ist das Dazwischen: die nächste Nummer suchen, sie abtippen, das Ergebnis in eine Liste nachtragen. Wie viel Zeit das bei dir ist, hängt an deinen Listen – wie viele abnehmen und wie lange die Gespräche dauern.
Deshalb steht auf unserer Startseite auch kein Faktor, sondern ein Rechner, in den du deine eigenen Werte einträgst: Anrufe je Tag und die Zeit, die du heute je Anruf mit Suchen und Eintippen der Nummer verbringst. Die Rechnung steht darunter. Eine Zahl, die du selbst eingibst, musst du niemandem glauben.
Die drei Bauarten im Vergleich
Die Tabelle lässt sich seitlich schieben.
| Preview | Predictive | Power | |
|---|---|---|---|
| Wer entscheidet, wann gewählt wird? | Du – bei jedem Kontakt neu | Ein Rechenmodell | Du – mit einem Klick je Kontakt |
| Anrufe gleichzeitig | Einer | Mehrere je Berater | Einer |
| Leerlauf zwischen zwei Gesprächen | Hoch | Fast keiner | Fast keiner |
| Angerufener hört Stille | Nie | Regelmäßig, systembedingt | Nie |
| Vorbereitung je Kontakt | So lange du willst | Keine | Leitfaden und Notiz neben der Nummer |
| Passt zu | Wenigen, wertvollen Kontakten | Massengeschäft mit vielen Plätzen | B2B-Kaltakquise im Team |
Welche Bauart passt zur B2B-Kaltakquise?
Für die B2B-Kaltakquise ist der Power Dialer meist die richtige Wahl. Die Gespräche sind länger und individueller als im Massengeschäft, jeder Kontakt zählt, und ein Fehlanruf beschädigt genau den Ruf, den du aufbauen willst. Gleichzeitig ist der Abstand zur Handarbeit gewaltig: Statt Suchen, Abtippen und Notieren bleiben zwei Klicks – einer wählt, einer hält das Ergebnis fest.
Rufon ist ein Power Dialer in diesem Sinn. Du lädst deine Liste als CSV oder Excel hoch, die Spalten ordnet Rufon selbst zu. Gewählt wird mit dem Softphone, das auf deinem Rechner ohnehin eingerichtet ist – eine Telefonanlage braucht es dafür nicht. Wer eine 3CX-Telefonanlage hat, trägt einmal die Zugangsdaten ein – dann ist Rufon direkt mit der Anlage verbunden, ein Klick in der Liste, und das eigene Telefon wählt; unterwegs läuft der Anruf dann auch direkt im Browser. Ein eigener Plan ist dafür nicht nötig; die Verbindung zur 3CX gehört zum Preis. Noch keine Anlage? Die Telefonanlage mit 3CX bringen wir mit. Dein Gesprächsleitfaden steht neben der Nummer; was du abhakst, steht danach im Bericht. Rufon selbst zeichnet nichts auf und ruft auch keine Aufnahmen eurer Anlage ab – ob die Anlage mitschneidet, entscheidet weiter ihr.
Wo die Zeit am Telefon wirklich hingeht
In der Kaltakquise geht die meiste Zeit nicht im Gespräch verloren, sondern davor: Nummer suchen, abtippen, vertippen, Ergebnis notieren, nächster Eintrag. Wer 80 Nummern am Tag wählt und dafür je eine halbe Minute Handarbeit braucht, verliert 40 Minuten – jeden Tag. Ein Dialer nimmt genau diese Handarbeit weg. Ein Klick wählt, du sprichst.
Preview Dialer – du wählst selbst
Der Preview Dialer zeigt dir den Kontakt zuerst an. Du liest, du entscheidest, ob und wann gewählt wird. Maximale Vorbereitung, minimale Geschwindigkeit.
- Stärke: Zeit zum Nachlesen vor jedem Anruf.
- Schwäche: Die Hälfte der Zeit ist Vorbereitung, nicht Gespräch.
- Passt zu: wenigen, wertvollen Kontakten – Großkunden, Bestandskunden, Nachfassen nach einem Termin.
Predictive Dialer – die Maschine wählt voraus
Der Predictive Dialer wählt mehrere Nummern gleichzeitig und schätzt, wann ein Berater frei wird. Das hält große Callcenter ausgelastet – erzeugt aber zwangsläufig Anrufe, für die im Moment des Abhebens niemand bereitsteht. Der Angerufene hört dann Stille.
- Stärke: kaum Leerlauf bei vielen Plätzen.
- Schwäche: Anrufe ins Leere. Bei Geschäftskunden merkt man sich so etwas – es beschädigt genau den Ruf, den du aufbauen willst.
- Passt zu: Massengeschäft mit vielen Plätzen und kurzen, gleichförmigen Gesprächen.
Power Dialer – eine Nummer, ein Gespräch, sofort die nächste
Der Power Dialer wählt streng eine Nummer nach der anderen, immer für genau einen Vertriebler – auf dessen Klick. Kein Vorhersagemodell, keine verwaisten Anrufe – und kaum Leerlauf: Sobald du das Ergebnis festhältst, steht der nächste Kontakt da.
- Stärke: jedes Gespräch hat einen Menschen am anderen Ende. Kaum Leerlauf, kein Anruf ins Leere.
- Schwäche: pro Vertriebler nur ein Anruf zur Zeit – für Massen-Callcenter mit hundert Plätzen zu langsam.
- Passt zu: B2B-Kaltakquise im Team, längeren und individuellen Gesprächen, jedem Kontakt, der zählt.
Progressive Dialer – derselbe Gedanke, ohne Klick
Noch ein Name, der dir bei der Suche begegnet: der Progressive Dialer. Er wählt wie der Power Dialer nur eine Nummer je freier Person – aber niemand klickt. Ist ein Gespräch beendet und die Zeit für die Nachbearbeitung abgelaufen, startet der nächste Anruf von selbst. Einen Anruf ins Leere gibt es auch hier nicht, weil immer jemand bereitsteht.
Die Grenze zwischen beiden ist nicht genormt. Manche Anbieter nennen genau das „Power Dialer“, andere verstehen darunter mehrere Leitungen je Person. Frag deshalb nicht nach dem Namen, sondern nach zwei Dingen: Wie viele Nummern werden für eine Person gleichzeitig gewählt? Und: Wer löst den Anruf aus – ein Mensch oder eine Uhr?
Bei Rufon heißt die Antwort: eine Nummer, und du. Nach dem Ergebnis steht der nächste Kontakt da – mit Nummer, Notiz und Leitfaden –, und ein Klick auf „Jetzt anrufen“ wählt. Dieser eine Klick ist Absicht: Du siehst, wen du gleich sprichst, und Rufon fragt davor die Sperrliste.
Parallel Dialer – die vierte Bauart, und warum Rufon keine ist
Seit einiger Zeit wird eine vierte Variante beworben: der Parallel Dialer. Er wählt für eine Person mehrere Nummern gleichzeitig – drei, fünf, manchmal zehn. Wer zuerst abhebt, bekommt das Gespräch; die übrigen Verbindungen werden getrennt. Auf dem Papier ist das die höchste Schlagzahl, die es gibt.
In der deutschen B2B-Kaltakquise halten wir es für den falschen Weg, und zwar aus zwei Gründen. Erstens entstehen zwangsläufig Anrufe, die auflegen, sobald jemand abnimmt – bei fünf parallelen Versuchen in vier von fünf Fällen. Das ist genau das Verhalten, über das sich Angerufene zu Recht ärgern, und es beschädigt den Ruf, für den man überhaupt anruft. Zweitens ist die Nummer, die dabei im Display erscheint, nicht mehr verlässlich die, unter der man zurückrufen kann.
Rufon wählt deshalb eine Nummer zur Zeit. Der Gewinn kommt nicht daraus, mehr Leitungen zu belegen, sondern daraus, dass zwischen zwei Gesprächen nichts mehr gesucht, abgetippt und nachgetragen wird.
Wie ein Powerdialer arbeitet – der Ablauf in fünf Schritten
Am Beispiel von Rufon, weil wir nur für das eigene Programm sagen können, was wirklich passiert:
- Liste hochladen. CSV oder Excel, die Spalten ordnet Rufon selbst zu. Steht dieselbe Nummer mehrmals in der Datei, wird daraus ein Eintrag; die weiteren Namen stehen in der Notiz. Eine Liste fasst bis zu 2.000 Kontakte – was darüber liegt, teilst du auf mehrere Listen auf. Wie du eine Liste vorbereitest, steht im Kaltakquise-Leitfaden.
- Anrufen. Der erste Kontakt steht da. Ein Klick auf „Jetzt anrufen“, und dein Telefon wählt – über das Telefon-Programm auf deinem Gerät oder über eure 3CX-Anlage. Vorher fragt Rufon die Sperrliste eurer Firma; eine gesperrte Nummer wird nicht gewählt.
- Sprechen. Dein Leitfaden steht neben der Nummer. Was du ansprichst, hakst du ab; was du erfährst, kommt in die Notiz.
- Ergebnis klicken. Termin vereinbart, Rückruf vereinbart, kein Interesse, später nochmal, Nummer falsch – oder „Nie wieder anrufen“, wenn jemand widerspricht. Termin und Rückruf trägst du gleich mit Tag und Uhrzeit ein; sie stehen danach im Kalender, und Rufon erinnert dich, solange es offen ist. Der nächste Kontakt steht sofort da.
- Auswerten. Am Ende der Sitzung zeigt der Bericht, was herausgekommen ist – Ergebnisse, Notizen und die abgehakten Punkte des Leitfadens, auch als PDF. Wer nicht erreicht wurde, bleibt in der Liste; morgen machst du dort weiter.
Voicemail Drop, Local Presence, CRM-Anbindung – was die Begriffe bedeuten
Neben dem Wählen selbst werben Anbieter mit Funktionen, deren Namen man erst einmal übersetzen muss. Was sie sind, wann man sie braucht – und was Rufon davon bewusst nicht tut:
Voicemail Drop und Mailbox-Erkennung
Bei „Voicemail Drop“ (auch „Mailbox Drop“) legt der Dialer eine vorab aufgenommene Nachricht auf die Mailbox, während du schon den nächsten Kontakt vor dir hast. Die Mailbox-Erkennung geht einen Schritt weiter: Die Software versucht zu hören, ob ein Mensch oder eine Ansage abnimmt, und legt bei einer Ansage selbst auf. Beides ist für Listen gedacht, bei denen sehr viele Anrufe auf einer Mailbox enden. Zwei Dinge gehören dazu: Eine Nachricht vom Band klingt wie eine Nachricht vom Band. Und eine Erkennung, die sich irrt, legt bei einem Menschen auf.
Rufon tut beides nicht. Du hörst selbst, wer abnimmt. Springt die Mailbox an, klickst du „Später nochmal“ – der Kontakt bleibt in der Liste und kommt beim Weitermachen wieder dran.
Local Presence – lokale Rufnummern
„Local Presence“ heißt: Der Dialer zeigt dem Angerufenen eine Nummer mit dessen eigener Vorwahl, auch wenn du in einer anderen Stadt sitzt. Dahinter steht die Hoffnung, dass eine Nummer aus der Nähe eher abgenommen wird. Der Anbieter hält dafür Rufnummern in vielen Vorwahlbereichen und wechselt sie je Anruf. Frag in diesem Fall nach, wem diese Nummern gehören – und ob ein Rückruf darunter bei dir ankommt.
Rufon vergibt keine Rufnummern und wechselt keine. Angezeigt wird die Nummer, die in deinem Telefon-Programm oder in eurer Anlage eingerichtet ist – die, unter der man dich zurückruft.
CRM-Anbindung
Mit einer CRM-Anbindung holt der Dialer die Kontakte direkt aus dem Programm, in dem du deine Kunden verwaltest, und schreibt Ergebnis und Notiz dorthin zurück. Das brauchst du, wenn täglich neue Kontakte nachfließen und mehrere Abteilungen auf denselben Stand schauen. Die Einführung wird dadurch größer: Felder zuordnen, Rechte klären – und der Anbieter des Dialers verarbeitet dann auch Daten aus deinem CRM.
Rufon hat keine CRM-Anbindung. Die Liste kommt als CSV oder Excel hinein – so, wie du sie aus deinem CRM oder deiner Adressquelle exportierst. Kontakte mit Termin führt Rufon in seiner eigenen Pipeline weiter, Phase für Phase bis „Gewonnen“ oder „Verloren“. Einen Termin öffnest du mit einem Klick in Outlook oder im Google Kalender oder lädst ihn als Datei; heraus kommt außerdem der Bericht als PDF. Was zurück ins CRM soll, trägst du selbst nach. Für eine Kampagne mit fester Liste reicht das. Wer einen laufenden Abgleich braucht, braucht dafür ein anderes Werkzeug.
Aufzeichnung, Mitschrift und KI-Auswertung
Viele Dialer schneiden Gespräche mit, wandeln sie in Text um und lassen eine KI zusammenfassen oder bewerten. Zum Einarbeiten neuer Leute kann das helfen.
Rufon zeichnet nichts auf und wertet kein Gespräch per KI aus. Was im Gespräch passiert ist, hältst du selbst fest: Ergebnis, Notiz und die abgehakten Punkte des Leitfadens. Das steht im Bericht. Ob eure Telefonanlage mitschneidet, entscheidet weiter ihr.
Für wen lohnt sich ein Powerdialer – und für wen nicht?
Ein Powerdialer lohnt sich, sobald du Listen abtelefonierst: viele Kontakte hintereinander, derselbe Anlass, derselbe Leitfaden. Dann ist das Dazwischen der größte Posten, und genau den nimmt er weg. Das gilt für eine Person genauso wie für ein Team – im Team kommt dazu, dass dieselbe Sperrliste für alle gilt. Wie viel Zeit es bei dir ist, rechnest du im Rechner auf der Startseite mit deinen eigenen Werten aus.
Er lohnt sich nicht, wenn du am Tag eine Handvoll ausgesuchter Kontakte anrufst und dich auf jeden lange vorbereitest – dafür reicht dein Telefon. Und er ist das falsche Werkzeug für ein Team, das vor allem Anrufe annimmt: Ein Powerdialer wählt hinaus. Warteschleifen, Ansagen und das Verteilen eingehender Anrufe sind Sache der Telefonanlage.
Sieben Fragen, die wir jedem Anbieter stellen würden
Die Fragen, die wir uns vor der Entscheidung für einen Powerdialer selbst gestellt hätten. An uns kannst du sie genauso stellen:
- Läuft er ohne neue Telefonanlage? Wenn dafür erst eine Anlage oder ein Anbieterwechsel nötig ist, ist das Projekt größer als gedacht.
- Wo liegen die Daten, und wer ist Auftragsverarbeiter? Bei Kaltakquise-Listen ist das keine Formalie: es sind personenbezogene Daten von Leuten, die noch nie von dir gehört haben. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag und eine klare Angabe zum Serverstandort gehören zum Angebot, nicht in die Nachverhandlung.
- Greift die Sperrliste firmenweit – und in allen Schreibweisen?
+49 30 12345,030 12345und03012345sind dieselbe Nummer. Ein Widerspruch, der nur eine Schreibweise kennt, ist keiner. - Wird aufgezeichnet – und kannst du es abschalten? Ohne Aufzeichnung gibt es die ganze Frage der Einwilligung in die Aufnahme nicht.
- Was passiert mit dem Gesprächsleitfaden? Ein Leitfaden, den man beim Wählen nicht sieht, ist ein Dokument im Ordner. Er gehört neben die Nummer.
- Wie kommt eine Liste hinein, und wie kommt das Ergebnis heraus? CSV und Excel sollten reichen, ohne Spalten-Zuordnung von Hand. Und am Ende des Tages willst du einen Bericht, nicht einen Datenexport.
- Was kostet er wirklich? Je Platz oder je Team, mit oder ohne Telefonie, und ist der Dialer im Preis oder ein Aufpreis? Bei mehreren Anbietern steht der Dialer als Zusatzmodul in der Preisliste – das fällt erst im Angebot auf.
Häufige Fragen zum Powerdialer
Was ist ein Powerdialer?
Ein Powerdialer ist eine Software, die dir eine Kontaktliste der Reihe nach vorlegt und jeden Kontakt auf einen Klick anwählt – immer eine Nummer für genau eine Person. Sobald das Ergebnis eines Gesprächs festgehalten ist, steht der nächste Kontakt da. Suchen, Abtippen und das Nachtragen in eine Liste fallen damit weg.
Heißt es Powerdialer oder Power Dialer?
Beides ist gebräuchlich und meint dasselbe. „Power Dialer“ ist die englische Schreibweise der Branche, „Powerdialer“ die im Deutschen übliche Zusammenschreibung. Auf dieser Seite steht beides, damit man die Seite mit jeder Schreibweise findet.
Was unterscheidet einen Powerdialer von einem Predictive Dialer?
Ein Powerdialer wählt eine Nummer für eine Person. Ein Predictive Dialer wählt mehrere Nummern gleichzeitig und schätzt, wann ein Berater frei wird – dadurch entstehen zwangsläufig Anrufe, für die im Moment des Abhebens niemand bereitsteht. Der Angerufene hört dann Stille.
Brauche ich für einen Powerdialer eine Telefonanlage?
Nein. Rufon wählt über das Telefon-Programm, das auf dem Rechner ohnehin eingerichtet ist – das geht mit jeder Anlage und auch ganz ohne. Wer eine 3CX-Telefonanlage hat, verbindet sie einmal: dann klingelt das eigene Telefon, es gibt keinen Fensterwechsel, und unterwegs läuft der Anruf auch direkt im Browser.
Wie viele Anrufe schafft man mit einem Powerdialer?
Das hängt vor allem an deiner Liste: wie viele abnehmen und wie lange die Gespräche dauern. Ein Powerdialer nimmt das Suchen und Tippen zwischen zwei Anrufen weg; wie viel Zeit das bei dir ist, rechnest du im Rechner auf unserer Startseite mit deinen eigenen Werten aus. Einen pauschalen Faktor nennen wir nicht – dafür müsste man denselben Vertrieb einmal mit und einmal ohne Dialer messen.
Wie funktioniert ein Powerdialer?
Du lädst eine Kontaktliste hoch, und der Powerdialer legt dir einen Kontakt nach dem anderen vor – mit Nummer, Notiz und Gesprächsleitfaden. Ein Klick wählt. Nach dem Gespräch hältst du das Ergebnis mit einem Klick fest, und der nächste Kontakt steht da. Am Ende zeigt ein Bericht, was herausgekommen ist.
Was ist ein Progressive Dialer?
Ein Progressive Dialer wählt wie ein Powerdialer immer nur eine Nummer je freier Person, startet den nächsten Anruf aber von selbst, sobald das vorige Gespräch abgeschlossen ist. Die Begriffe sind nicht genormt; manche Anbieter verwenden beide für dasselbe. Entscheidend ist, wie viele Nummern gleichzeitig gewählt werden und wer den Anruf auslöst.
Was ist Voicemail Drop – und kann Rufon das?
Voicemail Drop heißt: Der Dialer legt eine vorab aufgenommene Nachricht auf die Mailbox, während du schon den nächsten Kontakt anrufst. Rufon tut das nicht und erkennt auch keine Mailbox von selbst. Springt eine Mailbox an, klickst du „Später nochmal“ – der Kontakt bleibt in der Liste und kommt beim Weitermachen wieder dran.
Hat Rufon eine CRM-Anbindung?
Nein. Die Liste kommt als CSV oder Excel hinein, so wie du sie aus deinem CRM exportierst. Kontakte mit Termin führt Rufon in seiner eigenen Pipeline weiter, bis „Gewonnen“ oder „Verloren“. Einen Termin öffnest du in Outlook oder im Google Kalender oder lädst ihn als Datei; der Bericht kommt als PDF. Was zurück ins CRM soll, trägst du selbst nach. Wer einen laufenden Abgleich mit dem CRM braucht, braucht dafür ein anderes Werkzeug.
Zeichnet ein Powerdialer Gespräche auf?
Das hängt vom Anbieter ab; viele schneiden mit und lassen die Aufnahme von einer KI auswerten. Rufon zeichnet nichts auf und wertet kein Gespräch per KI aus. Festgehalten wird, was du selbst festhältst: Ergebnis, Notiz und die abgehakten Punkte deines Leitfadens. Ob eure Telefonanlage mitschneidet, entscheidet ihr.
Was kostet ein Powerdialer?
Üblich ist ein Preis je Platz und Monat; ob Telefonie, Rufnummern und der Dialer selbst darin stecken, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Rufon kostet 99 € netto je Platz und Monat, zzgl. USt., ab 5 Plätzen 89 €, ab 10 Plätzen 79 € je Platz – bei 12 Monaten Laufzeit. Wer das Jahr im Voraus zahlt, spart 10 %. Die Verbindung zu eurer 3CX ist drin; telefoniert wird über deinen eigenen Anschluss.
Muss ich für einen Powerdialer etwas installieren?
Bei Rufon nicht: Das Programm läuft im Browser. Gewählt wird über das Telefon-Programm, das auf deinem Rechner oder Handy schon eingerichtet ist, oder über eure 3CX-Anlage. Bei anderen Anbietern kann eine Erweiterung für den Browser oder ein eigenes Programm nötig sein – frag danach, bevor du ein ganzes Team umstellst.
Rufon ausprobieren
99 € netto je Platz und Monat – ab fünf Plätzen weniger. 12 Monate Laufzeit, monatlich zahlbar. Wir richten es persönlich mit dir ein.
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